Das Virtuelle Krankenhaus Nordrhein-Westfalen wird mit fünf Indikationsbereichen und vier angeschlossenen Kliniken in den Regelbetrieb starten. Das kündigte Lutz Stroppe, Mitglied des Expertenrates zum Virtuellen Krankenhaus Nordrhein-Westfalen, auf dem Online-Kongress eHealth.NRW an. Ende März war die Initiative mit einer Vorstufe zu Gunsten der Behandlung von schwersterkrankten COVID19-Patientinnen und -Patienten angelaufen.

Quelle: aerztezeitung.de

Die Universitätskliniken Aachen und Münster und Essen sowie das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen sind zum Start in den Regelbetrieb mit angeschlossen und bieten Kollegen aus anderen Landeskliniken und -praxen für die Indikationen Intensivmedizin, Herzinsuffizienz, Infektiologie, Onkologie und seltene Erkrankungen per Telekonsil ihre Unterstützung an. Stroppe betonte, dass im Lauf der Zeit noch weitere Kliniken angeschlossen werden sollen: „Die nächsten Schritte werden sich auch darum drehen, die Indikationen auszubauen, sodass wir ein möglichst breites Angebot haben können.“

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, gab im August 2019 den Startschuss für seine Initiative. Ziel des Projekts ist es, Fachwissen aus den medizinischen Zentren per Telekonsil und Televisite an kleinere Kliniken und niedergelassene Ärzte zu bringen.

„In der Pandemie hat sich gezeigt, dass mit der Beratung durch Maximalversorger auch kleinere Krankenhäuser in der Lage waren, Patienten optimal zu versorgen“, so Minister Laumann bei seiner eröffnenden Videobotschaft.

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Bild: Ralph Sondermann/ Land NRW