Bildquelle: © Till Erdmenger; Telekonsil in der Intensivmedizin

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit seinem jüngsten Beschluss vom 19. Oktober 2023 einen bedeutenden Schritt in Richtung einer verbesserten intensivmedizinischen Versorgung getan, indem er die Zentrumsregelung um telemedizinische Aspekte erweiterte. Diese fortschrittliche Entscheidung ermöglicht es Krankenhäusern, die spezielle Expertise in der Intensivmedizin vorweisen, als Kompetenz- und Koordinierungszentren zu agieren und dafür finanzielle Zuschläge zu erhalten.

Der zentrale Stellenwert dieses Beschlusses wurde im ersten virtuellen „ZTG-Faktencheck“ am 5. Dezember aufgegriffen. In dieser Veranstaltung leitete Rainer Beckers, Geschäftsführer des ZTG, eine Diskussionsrunde mit ausgewählten Experten, um die Tragweite und die Auswirkungen der neu eingeführten Regelungen zu beleuchten. Dabei wurde betont, dass das Virtuelle Krankenhaus und dessen telemedizinisches Expertennetzwerk durch die Vorgabe von Qualitätsstandards und die Benennung von Expertenzentren wesentlich zu einer zukunftsfähigen Intensivmedizin beitragen.

An der Diskussion nahmen die folgenden Experten teil:

  • Lars Ehm, Leiter der Gruppe Gesundheitsversorgung, Prävention, Digitalisierung der medizinischen Versorgung (VB) im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Prof. Dr. med. Gernot Marx, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Telemedizin e. V. (DGTelemed)
  • Dr. Gerald Gaß,Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft e. V. (DKG)

In der Diskussionsrunde wurden die neuen Herausforderungen und Chancen, die sich aus dem G-BA-Beschluss ergeben, erörtert.

Die Videoaufzeichnung dieses „ZTG-Faktenchecks“ finden Sie auf dem YouTube-Kanal des ZTG:

https://www.youtube.com/watch?v=rmM3fdvc7G4&t=3s